Übung für respektvolles Miteinander

Langwedel – In der Aula der Oberschule am Goldbach bewegen sich rund 20 Siebtklässler einigermaßen chaotisch durch den Raum. Dies ändert sich schlagartig, als Cora Hirsch das Kommando gibt: „Bildet eine Linie“, ruft sie. „Wenn ihr meint, ihr steht, geht ihr wieder auseinander.“ Weiter weist sie die Schüler an, eine Doppellinie, eine Diagonale oder einen Pulk zu bilden. Seit Beginn des Schuljahrs läuft hier donnerstagnachmittags immer der Wahlpflichtkurs „Darstellendes Spiel“.

„An Oberschulen gibt es diesen Kurs normalerweise nicht“, sagt Schulleiter Rolf Bartels. „Aber wir sehen darin eine große Chance“, betont er. „Man muss sich vorstellen, dass manche Schüler nach dem langen Lockdown ein respektvolles Miteinander erst wieder lernen mussten.“ 500 Schüler lernen nun wieder in Präsenz in dem neuen Schulgebäude an der Suhrfeldstraße. „Diese soziale Dichte ist nun für viele eine Herausforderung“, so Bartels. Darstellendes Spiel als Fach, das auf den ersten Blick nicht für das berufliche Fortkommen verwertbar ist, soll helfen, diese zu meistern. „Das Präsentieren der eigenen Körperlichkeit empfinden Schüler gerade in dem Alter erst mal als unangenehm“, so Bartels. Durch Übung könnten die Schüler diese Scham überwinden und zu mehr Selbstvertrauen finden, wovon sie auch in anderen Fächern profitieren würden. Dies gelte insbesondere für Schüler, die wegen eines Förderbedarfs oder sprachlicher Defizite zusätzlich unsicher seien.

Am Freitag, den 19.11.2021 findet an unserer Schule der Elternsprechtag in Präsenz statt.

Da es sich um eine schulische Veranstaltung handelt, darf das Gebäude nur bei Einhaltung der 3G-Regel betreten werden. Gilt für Personen ab sechs Jahren.

3G bedeutet:

  • genesen (28 Tage nach positivem PCR-Test und nicht länger als sechs Monate zurückliegend) oder
  • geimpft oder
  • getestet (schriftlicher Negativnachweis eines offiziellen Antigen-Schnelltests (maximal 24 Stunden alt) oder eines PCR-Tests (maximal 48 Stunden alt)

Bitte halten Sie Ihren Nachweis mit Personalausweis beim Eintritt zur Kontrolle bereit.

Aktuelle Informationen zum Start in das neue Schuljahr 21/22

  • Der Unterricht findet in voller Präsenz statt;
  • das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung im Gebäude und während des Unterrichts ist verpflichtend (zunächst bis zum 22.09.). Die Hygienevorschriften sind zu beachten.
  • alle Schüler*innen führen den Corona-Selbsttest vor dem Betreten der Schule in den ersten 7 Tage durch (Donnerstag, 2. bis Freitag 10.09.) (Achtung: Nachweis mit Unterschrift der Eltern und Testkit mitbringen);
  • danach testen sich alle Schüler*innen jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag (ab dem 13.09. nicht mehr die vollständig geimpften oder genesenen Schüler*innen – Nachweis bei der Klassenlehrkraft vorlegen);
  • keine Klassenarbeiten bis zum 24.09. (anschließend bis zwei Arbeiten pro Woche (Ausnahme mit meiner Genehmigung möglich)).

Was ist außerdem besonders beachtenswert:

  • Bei Reiserückkehrern aus Gebieten mit Quarantänevorschriften sind diese zu befolgen (siehe Anhang: „Alles auf einen Blick“, S. 3/4).
  • Sollte ein Corona-Selbsttest positiv ausfallen, ist umgehend die Schule zu informieren und ein Termin zur Überprüfung beim Hausarzt zu machen (Ihr Kind kommt dann natürlich nicht zur Schule.).
  • Infektionsschutzmaßnahmen (Quarantäne und Distanzunterricht einzelner Schüler*innen, Klassen oder Jahrgänge) werden vom Gesundheitsamt Verden beschlossen.
  • Eine Befreiung vom Präsenzunterricht kann nur noch im Härtefall nach Antrag und Attest (siehe Anhang) erfolgen.

Und das machen wir in den ersten sieben Tage dieses Schuljahres:

Es wird eine verbindliche Einstiegsphase von Donnerstag, 02.09. bis Freitag, 10.09. geben. In diesen eineinhalb Wochen werden wir mit unseren Schüler*innen folgendes angehen:

  • Klassen- und Teamentwicklung (Erlebnispädagogik, Tagesfahrten, Klassenregeln und -rat, …)
  • Schulische Sozialarbeit (Beratung, Gespräche, Reflexion einzeln oder in Gruppen)
  • Abfrage des Lernstands in Deutsch, Mathematik, Englisch als Onlinediagnose (wird nicht benotet).
  • Unterrichtsmethoden (wieder-)erlernen
  • Vermittlung von Basiswissen und Grundkompetenzen

Unterricht von 7.45 bis 13.10 Uhr (Montag bis 11.45 Uhr). Kein Stundenplan nach Fächern. Es findet nur Nachmittagsunterricht nach Angaben der Klassenlehrkraft statt.

Ich wünsche uns allen einen guten Schulstart in ein besseres Schuljahr!

Viele Grüße
Rolf Bartels, Schulleiter

 

Auf einen Blick: Regelungen Schulstart

Brief des Kultusministers

Antrag auf Befreiung Härtefall

Oberschüler schmücken Gedenkstein – und bekommen Unterstützung

Daverden – „Die Heide außen rum und die Winterastern in die Mitte“, schlägt Gisela Brüggemann vor. Das können sich auch die jungen Damen und Herren von der Oberschule Langwedel gut vorstellen. Erst einmal aber werden alle Pflanzen im Topf auf das Beet gestellt, alle wollen gucken, ob das auch so aussieht, wie sie sich das vorgestellt haben. Gestern waren wieder Oberschülerinnen und Oberschüler auf dem Daverdener Friedhof, um es schön zu machen, rund um die Gedenkstele für die Zwangsarbeiterkinder, die in der Zeit des Zweiten Weltkriegs in Daverden beerdigt wurden. Das geschieht zwar schon seit geraumer Zeit und schön regelmäßig – doch dieses Mal war alles anders.

„Start war damit schon in Klasse 7. Das war ein WPK“, erzählt Lehrer Derik Eicke. Ein WPK ist ein Wahlpflichtkurs. Das klingt vielleicht erst einmal nicht sonderlich logisch, bedeutet aber, dass die Schüler die Pflicht haben, aus mehreren Angeboten einen Kurs auszuwählen – und den dann auch machen. Aber das nur am Rande.

 

Sechs unserer Schüler*innen aus den Jahrgängen 7 bis 10 übten sich am 8. September 2021 bei strahlendem Sonnenschein in einem Graffiti-Workshop auf dem Gelände des Jugendtreffs. Neben der professionellen Anleitung im Sprayen gab es viel Raum für Spiele und angeregte Diskussionen rund um die Themen Sexismus, Rassismus und Demokratie.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein Leinwandkunstwerk für unseren Freizeitraum, das zeigt: „Teamwork“ verhilft zu entspannter und ansprechender Atmosphäre im Raum.

Die Jugendlichen wurden bei ihrer Antragstellung für die Finanzierung des Projekts über den Jugendaktionsfond (WABE e.V.) von unserer Schulsozialarbeiterin Kerstin Brüggemann unterstützt.

Am Ende des Tages war klar: „Wir wollen nochmal.“

Unterstützung und Förderung durch:

 wabe   ministeriumdemokratie

Hier noch ein Bericht von Karl (O7b), der an dem Workshop teilgenommen hat …

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