Achtklässler kümmern sich um Gedenkstein für Zwangsarbeiterkinder

Daverden – Auf einmal sind da 13- und 14-Jährige gleich in Klassenstärke auf dem Daverdener Friedhof. Und wie findet Friedhofsgärtner Werner Diekmann das? „Schön. Super. Ich freu’ mich. Es ist ja auch wichtig, dass nicht vergessen wird, was mal los war.“ Außerdem verhielten sich die jungen Leute ja auch zur Örtlichkeit äußerst angemessen und fast andächtig.

Das Ziel der Klasse 8a der Oberschule war der Gedenkstein für die 23 Kinder von Zwangsarbeiterinnen. „Höchstens zwei Jahre alt“, weiß Eliza. „Manche sind nicht einmal ein Jahr alt geworden.“ 21 der Kleinkinder polnischer und russischer Eltern starben zwischen 1943 und 1945 in der sogenannten Verwahranstalt in Cluvenhagen. Wobei es sich um einen ehemaligen Schweinestall handelte. Beerdigt sind die kleinen Menschen auf dem Friedhof in Daverden. Seit einigen Jahren erinnert ein Gedenkstein auf dem Friedhof an das Schicksal der Kinder.

Aktuelle Infos der Schulleitung

Die Infektionsdynamik ist im Landkreis Verden zurzeit außergewöhnlich hoch und weiterhin steigend. Damit steigt auch das Ansteckungsrisiko in unserer Schule. Glücklicherweise ist mir bisher keine Ansteckung bekannt. Dennoch ist unser Ziel, den Lockdown (Szenario C) und sogar den Teilgruppenunterricht (Szenario B) zu verhindern. Deshalb haben wir ab Montag, 26.10.2020 die Maskenpflicht auch im Unterricht sowie weitere Maßnahmen beschlossen (siehe unten). Damit schützen wir zugleich unsere Schüler*innen wie auch alle Mitarbeiter*innen.

Folgende Maßnahmen gelten ab Montag, 26.10.2020:

  1. In allen Bereichen der Schule gilt die Maskenpflicht (neu: auch in den Unterrichtsräumen).
  2. Die einzige Ausnahme besteht in der Pause nach Erreichen des Kohortenplatzes. Unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5m zwischen den Schüler*innen darf die Maske abgenommen werden.
  3. Alle Schüler*innen halten mindestens zwei eigene Masken bereit (Wechsel nach Durchfeuchtung alle 2 bis 3 Stunden).
  4. Regelmäßiges Stoßlüften in allen Räumen der Schule.
  5. Gemeinsame kurze Frischluftgänge während der 75-Minuten-Blöcke werden empfohlen.

Aktueller Brief an die Eltern aus dem Kultusministerium

Download Brief aus dem MK vom 22.10.2020

Erkältungssymptome: Darf mein Kind zur Schule?

Download Informationsschreiben

Eltern-Schülerinnen-Schüler-Brief zum Schulstart 2020/21

Download Elternbrief vom 26.08.2020

Ergänzungen zur Schulordnung während der Coronazeit

Download Ergänzungen Schulordnung

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Gemeinderat bekommt Führung in der neuen Oberschule – auch ohne große Feier

Langwedel – Ein schöner offizieller Festakt, so mit Schlüsselübergabe und allem? Aufgeschoben auf irgendwann. Wegen Corona natürlich. „Wir haben Rolf Bartels den Schlüssel schon mal vorher gegeben“, sagt Bürgermeister Andreas Brandt. „Und er hat ihn bis heute nicht zurückgebracht.“ Warum sollte der Leiter der Oberschule Langwedel auch, schließlich folgte der ersehnte Umzug in die neue Schule schon zwei Jahre später als einst gedacht. Außerdem sind sie alle in Langwedel durch die Bank weg mehr als zufrieden mit ihrer neuen Schule, wie sich bei diesem abendlichen Besichtigungsrundgang mit dem Gemeinderat zeigen wird.

Marius Merle (Text) und Björn Hake (Fotos) 26.08.2020 (Achimer Kurier)

Nach vier Jahren Bauphase und einigen Verzögerungen beginnt an diesem Donnerstag der Betrieb in der neuen Oberschule in Langwedel. Das Gebäude kann sich nicht nur wegen seiner Architektur wahrlich sehen lassen.

Auf diesen Tag haben Leitung, Lehrkräfte und Schüler der Oberschule am Goldbach sowie die Verwaltung des Fleckens Langwedel lange warten müssen: An diesem Donnerstag findet der Unterricht für die etwa 460 Oberschüler erstmals im neuen Gebäude statt. Eigentlich hätte dies schon vor zwei Jahren der Fall sein sollen, aber bei dem Projekt war es unter anderem aufgrund verpfuschter Arbeiten immer wieder zu Verzögerungen gekommen (wir berichteten). Damit es nun nach vier Jahren Bauzeit pünktlich zum neuen Schuljahr losgehen kann, wurde am Mittwoch noch bis in die Abendstunden im und am Gebäude gearbeitet und geputzt.

 

Langwedel – Corona und die daraus folgenden Regeln des Rahmenhygieneplans des Landes Niedersachsen für die Schulen Niedersachsens (so heißt das wirklich) sorgten dafür, dass in diesem Jahr alles anderes war. Statt der gewohnten großen gemeinsamen Schulentlassfeier mit ganz vielen Gästen gab es an der Oberschule am Goldbach zu Langwedel im Zwei-Stunden-Takt gleich drei Entlassfeiern.

 Jeweils zwei Klassen durften mit gebührendem Abstand ihre Zeugnisse entgegennehmen, zwei Begleitungen durften die Absolventinnen und Absolventen mitbringen.

„Insgesamt klein, aber deshalb sehr persönlich“, urteilte Schulleiter Rolf Bartels über die Veranstaltungen, zu denen er zwar die Gäste begrüßte, die jeweiligen Abschlussreden hielten aber die Klassenlehrer. Was der Schulleiter übrigens gar nicht so verkehrt fand. So musste er nicht dreimal die gleiche Rede halten. Die Klassenlehrer kennen ihre Leute nun doch ein kleines Bisschen besser als der Schulleiter und konnten ein Stück weit persönlicher werden, fand Bartels.

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