Was ist los an der Oberschule am Goldbach?
Langwedel: Einfach aufhören ist keine Option

Oberschüler schmücken Gedenkstein – und bekommen Unterstützung
Daverden – „Die Heide außen rum und die Winterastern in die Mitte“, schlägt Gisela Brüggemann vor. Das können sich auch die jungen Damen und Herren von der Oberschule Langwedel gut vorstellen. Erst einmal aber werden alle Pflanzen im Topf auf das Beet gestellt, alle wollen gucken, ob das auch so aussieht, wie sie sich das vorgestellt haben. Gestern waren wieder Oberschülerinnen und Oberschüler auf dem Daverdener Friedhof, um es schön zu machen, rund um die Gedenkstele für die Zwangsarbeiterkinder, die in der Zeit des Zweiten Weltkriegs in Daverden beerdigt wurden. Das geschieht zwar schon seit geraumer Zeit und schön regelmäßig – doch dieses Mal war alles anders.
„Start war damit schon in Klasse 7. Das war ein WPK“, erzählt Lehrer Derik Eicke. Ein WPK ist ein Wahlpflichtkurs. Das klingt vielleicht erst einmal nicht sonderlich logisch, bedeutet aber, dass die Schüler die Pflicht haben, aus mehreren Angeboten einen Kurs auszuwählen – und den dann auch machen. Aber das nur am Rande.
Graffiti-Workshop bei strahlendem Sonnenschein

Sechs unserer Schüler*innen aus den Jahrgängen 7 bis 10 übten sich am 8. September 2021 bei strahlendem Sonnenschein in einem Graffiti-Workshop auf dem Gelände des Jugendtreffs. Neben der professionellen Anleitung im Sprayen gab es viel Raum für Spiele und angeregte Diskussionen rund um die Themen Sexismus, Rassismus und Demokratie.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein Leinwandkunstwerk für unseren Freizeitraum, das zeigt: „Teamwork“ verhilft zu entspannter und ansprechender Atmosphäre im Raum.
Die Jugendlichen wurden bei ihrer Antragstellung für die Finanzierung des Projekts über den Jugendaktionsfond (WABE e.V.) von unserer Schulsozialarbeiterin Kerstin Brüggemann unterstützt.
Am Ende des Tages war klar: „Wir wollen nochmal.“
Unterstützung und Förderung durch:
Hier noch ein Bericht von Karl (O7b), der an dem Workshop teilgenommen hat …
Langwedel: Mattfeldt gewinnt auch die Juniorwahl

FDP bei Oberschülerinnen und Schülern knapp vor den Grünen
Langwedel – Was bewirken Erst- und Zweitstimme bei der Bundestagswahl? Ist der Wahlzettel für den Urnengang richtig herum gefaltet? Und ist hinter dem Namen im Wählerverzeichnis schon ein Häkchen gesetzt? Diese Fragen beschäftigten nicht nur erwachsene Wahlhelfer am Sonntag, sondern bereits am Freitag vor der Bundestagswahl die 9a und ihren Politiklehrer Derik Eicke an der Oberschule am Goldbach in Langwedel.
Die Schule beteiligte sich an dem Projekt „Juniorwahl“, das Schülern bundesweit den Ablauf einer Wahl praxisnah vermitteln soll. „Wir machen das schon seit etwa zehn Jahren zu jeder Landtags-, Bundestags- und Europawahl. Ziel ist es, die Schüler spielerisch an das Thema Wahlen zu bringen“, erklärt Eicke.
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Oberschule Langwedel: Demokratie muss man lernen – und leben

Schulklasse nimmt Rathaus Workshop „Rettet die Wahlen“ in Beschlag
Langwedel – „Demokratie muss man lernen“, findet Derik Eicke. „Und leben“, fügt Tabea Härdrich an. Eicke, seines Zeichens Lehrer an der Oberschule Langwedel und deren stellvertretender Leiter steckt ist mit seiner Klasse 9a ins Langwedeler Rathaus umgezogen. Die jungen Damen und Herren haben den Bürgersaal für den ganzen Tag besetzen dürfen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist mit dem Workshop „Rettet die Wahlen“ gekommen, Tabea Härdrich ist eine der beiden Referentinnen.
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Oberschule Langwedel: Wer gewinnt?

Klassen 7 bis 10 gehen schon am 24. September wie bei der Bundestagswahl an die Urnen
Langwedel – Die Bewährungsprobe als Wahllokal hat die Oberschule am Goldbach schon blendend bestanden. Zum ersten Mal standen am 12. September auch in der Mensa die Stationen, an denen die Daverdenerinnen und Daverdener ihre Benachrichtigung abgaben, ihre Wahlzettel bekamen, in die Kabinen gingen und ihre Entscheidungen schließlich in die verplombten Urnen steckten. Am Freitag, 24. September, wird alles wieder ganz genauso sein. Nur, dass es dann um die Bundestagswahl 2021 geht.